Mietrendite Rechner: Immobilien-Rendite berechnen

Der Mietrendite Rechner ermittelt die prozentuale Rendite Ihrer Kapitalanlage-Immobilie. Geben Sie Kaufpreis, Nebenkosten, Miete und laufende Kosten ein, um die Nettorendite schnell und präzise zu kalkulieren. So sehen Sie, ob sich ein Investment lohnt.

🔄 Zuletzt aktualisiert: 15. Juli 2026

Netto-Mietrendite

💡 Tipps & Hinweise

  • Setzen Sie die Instandhaltungsrücklage realistisch an, um spätere Kosten abzufedern (z. B. 8-12 € pro m²/Jahr).
  • Recherchieren Sie den lokalen Mietspiegel, um die erzielbare Miete realistisch einzuschätzen und Mietausfallrisiken zu minimieren.
  • Beachten Sie, dass Zinskosten für eine Finanzierung die Eigenkapitalrendite verändern, in diesem Rechner aber nicht enthalten sind.

So funktioniert der Mietrendite Rechner

Der Mietrendite Rechner berechnet die Nettomietrendite, eine der wichtigsten Kennzahlen zur Bewertung einer Kapitalanlage-Immobilie. Sie gibt an, welche prozentuale Verzinsung das investierte Kapital jährlich erwirtschaftet. Im Gegensatz zur oft ungenauen Bruttorendite berücksichtigt die Nettorendite alle wesentlichen Kosten. Die Formel lautet: (Jahresreinertrag / Gesamtinvestitionskosten) * 100. Der Jahresreinertrag ergibt sich aus der Jahreskaltmiete abzüglich der nicht auf den Mieter umlegbaren Kosten (z.B. Verwaltung, Instandhaltungsrücklage). Die Gesamtinvestitionskosten umfassen den reinen Kaufpreis zuzüglich aller Kaufnebenkosten wie Grunderwerbsteuer, Notargebühren und Maklerprovision. Ein höherer Wert signalisiert eine rentablere Investition.

Häufige Fragen

Was ist eine gute Mietrendite?

Eine gute Netto-Mietrendite liegt in Deutschland typischerweise zwischen 3 % und 5 %. Werte darüber sind oft nur in B- oder C-Lagen oder bei Immobilien mit höherem Risiko zu erzielen. In Top-Lagen wie München oder Hamburg sind Renditen unter 3 % üblich.

Was ist der Unterschied zwischen Brutto- und Nettomietrendite?

Die Bruttomietrendite teilt lediglich die Jahreskaltmiete durch den Kaufpreis. Die Nettomietrendite ist aussagekräftiger, da sie zusätzlich die Kaufnebenkosten auf der Investitionsseite und die nicht umlegbaren Kosten auf der Ertragsseite berücksichtigt. Unser Rechner ermittelt die präzisere Nettorendite.

Welche Kosten gehören zu den Kaufnebenkosten?

Die Kaufnebenkosten umfassen in der Regel die Grunderwerbsteuer (je nach Bundesland 3,5 % - 6,5 %), Notar- und Grundbuchkosten (ca. 1,5 % - 2,0 %) sowie eine eventuelle Maklerprovision (oft zwischen 3,57 % und 7,14 % inkl. MwSt.).

Was sind nicht umlegbare Kosten?

Dies sind Kosten, die der Vermieter selbst tragen muss und nicht über die Betriebskostenabrechnung an den Mieter weitergeben kann. Dazu zählen vor allem Verwaltungskosten, Bankgebühren und die Zuführung zur Instandhaltungsrücklage für zukünftige Reparaturen.

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